Im Frühjahr 2000 beanspruchte mit der Übernahme der Mannesmann AG durch Vodafone das weltweit zweitgrößte Unternehmen im Bereich Mobilfunk einen Platz auf dem deutschen Markt. Zwar gelang es dem Konzernriesen nicht, die relativen Marktanteile von D2 zu halten (was in Anbetracht der neu hinzugetretenen Konkurrenz auch nicht weiter überrascht), die absoluten Kundenwerte konnten aber in den letzten sieben Jahren um über 50 % ausgebaut werden.
Dennoch: Insbesondere in den letzten drei Jahren konnten kaum Neukunden gewonnen werden. Deshalb entschied sich die Konzernleitung, ihren Produktbereich auszuweiten. Satt sich nur auf mobile Telekommunikation zu beschränken, sollte ein Konkurrenzprodukt zum Festnetz- bzw. DSL-Anschluss der Deutschen Telekom für neuen Auf-schwung sorgen: Vodafone Zuhause und nur wenig später zusätzlich Vodafone DSL.
Mit Vodafone DSL bieten die Düsseldorfer in Zusammenarbeit mit Arcor somit seit einiger Zeit einen eigenen Internetanschluss an. Dabei hat der potenzielle Kunde die Auswahl aus vier verschiedenen Grundpaketen, die anschließend auch noch leicht modifiziert werden können.
So ist für knapp 20 Euro monatlich ein Basisanschluss bestehend aus einer DSL-1000-Leitung ohne Freivolumen und einem Telefonanschluss, über den ab 3 Cent pro Minute telefoniert werden kann, verfügbar.
Für 10 Euro Aufpreis pro Monat erhält der Kunde wahlweise eine Internetstandleitung mit DSL-2000 oder eine Telefonflatrate für kostenlose Festnetzgespräche.
Wer hingegen beides kombiniert haben möchte, kann für knapp 35 Euro monatlich auf das Komplett-Paket zurückgreifen.
Interessant sind genannte Pakte auch in Bezug auf ihre Ausbaumöglichkeiten. So können z.B. zusätzlich Flatrates in die vier deutschen Mobilfunknetze gebucht werden (alle für jeweils knapp 15 Euro), sowie Standleitungen wahlweise ins europäische oder (fast) weltweite Ausland.
Die Vertragslaufzeit von Vodafone DSL – unabhängig vom gewählten Paket – beträgt immer 24 Monate.
In Bezug auf die Verfügbarkeit werden dabei fast alle Einzugsgebiete versorgt. Durch die Zusammenarbeit mit Arcor kann Vodafone auf das mittlerweile sehr weit ausgebaute Netz der einstigen Schwestergesellschaft zurückgreifen, ohne in Abhängigkeit von der Deutschen Telekom zu geraten.

