Die deutsche Strato AG ist einer der größten europäischen Anbieter im Bereich des Webhosting. Das 1997 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin beschäftigt mittlerweile knapp 500 Mitarbeiter. Der Internetservice-Provider ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Freenet AG, welche ebenfalls im Bereich Webhosting tätig ist.
Genau wie die Muttergesellschaft ist Strato mittlerweile auch auf dem umkämpften DSL-Markt aktiv. Anfangs lediglich als Reseller aktiv (also als Provider, der eigene Tarif in Verbindung mit bestehenden Festnetzanschlüssen der Deutschen Telekom vermarktet), bieten die Berliner mittlerweile auch eigene Anschlüsse an, auf dessen Basis komplette Gesamtpakete, welche den nötigen DSL-Anschluss, sowie die zugehörigen Tarife beinhalten, vermarktet werden.
Zu unterscheiden sind also zwei verschiedene Angebotsbereiche: Komplettpakete und Zusatztarife für bestehende Telefonanschlüsse.
Letzteren gibt es dabei grundsätzlich nur in einer Ausführung, bei der lediglich die Übertragungsgeschwindigkeit des bereitgestellten DSL-Anschlusses variiert werden kann. Für knapp 25 Euro monatlich werden dem Kunden hier ein DSL 2000-Anschluss mitsamt Flatrate, sowie eine Telefon-Flatrate ins gesamte deutsche Festnetz und in das sieben weiterer europäischer Länder (u.a. Frankreich, Großbritannien, Österreich etc.) zur Verfügung gestellt. Gegen eine monatliche Zusatzaufwendung in Höhe von 5 Euro kann (sofern verfügbar) auch auf eine Übertragungsrate von 16000 kb/s downstream zurückgegriffen werden. Zu beachten sei an dieser Stelle aber unbedingt, dass für die Nutzung dieses Angebots ein bestehender Festnetzanschluss bei der Deutschen Telekom – welcher weitere monatliche Fixkosten verursacht – unerlässlich ist.
Das Komplettpaket – Strato DSL 3+ genannt – macht einen solchen Anschluss unnötig. Für knapp 29 Euro im Monat erhält der Kunde einen DSL-Anschluss mit einer Übertragungsrate von bis zu 16 mbit/s, eine DSL-Flatrate, sowie die Möglichkeit der DSL-Telefonie. Zusatzkosten für einen Telekom-Anschluss entfallen hierbei also. Gegen 7 Euro Aufpreis im Monat addiert sich zu diesem Paket auch noch eine Telefon-Flatrate (identisch mit der oben beschriebenen Standleitung).
Genau wie bei den Angeboten der Muttergesellschaft Freenet beträgt die Mindestlaufzeit der Strato-Verträge 24 Monate.
Da ebenfalls dasselbe Verteilernetz in Anspruch genommen wird, muss auch hier stellenweise damit gerechnet werden, nicht in den Verfügbarkeitsbereich zu fallen: Derzeit werden rund 50 bis 60 Prozent aller deutschen Haushalte erreicht.

