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Verkauf von Freenet DSL mit Verzögerung

6. Feb 2009

Beim Verkauf seines DSL-Geschäfts hat der Hamburger Telekommunikationskonzern Freenet AG offenbar Probleme. Denn nach zwei vertrauten Personen aus informierten Kreisen gegenüber Dow Jones Newswires gibt es noch Interessenten und daher würde sich der Verkauf etwas verzögern. Im Juni vergangenen Jahres hatte das Unternehmen zu einer Interessenbekundung geladen aber verlief nicht sonderlich erfolgreich. Der Verkauf des DSL-Bereichs soll dazu beitragen die Schulden von über 1 Milliarde Euro durch die Übernahme des Mobilfunkanbieters Debitel im vergangenen Jahr abzubauen.


Auf dem deutschen DSL-Markt zählt Freenet mit seinen rund 1,05 Millionen DSL-Kunden (Stand September 2008) eher zu den kleineren DSL-Anbietern. Das Mobilfunkunternehmen Vodafone Deutschland hat Interesse an Freenet DSL bekundet aber würde den DSL-Anbieter nur kaufen, wenn er zu einem angemessenen Preis verkauft wird. Seit der Übernahme von Debitel konzentriert sich Freenet auf das Mobilfunkgeschäft und strebt mit dem Verkauf des DSL-Bereichs einen Rückzug vom deutschen Breitbandmarkt an.

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