Hansenet schaltet AOL WLAN-Hotspots ab
18. Okt 2007
Das Hamburger Telekommunikationsunternehmen Hansenet hat nach einem Bericht (16.10.2007) der Financial Times Deutschland die rund 330 AOL WLAN-Hotspots überraschend abgeschaltet. Im Jahre 2003 hatte AOL Deutschland zusammen mit dem Hotspotbetreiber Hotspot zahlreiche Cafes mit WLAN-Hotspots ausgestattet.
Davon profitierten die 2,6 Millionen AOL-Kunden denn diese konnten nun mobil per Notebook durch das Internet surfen. Drei Jahre später wurde AOL von Hansenet für 665 Millionen Euro übernommen und wurde dadurch zum zweitgrößtern DSL-Anbieter auf dem deutschen DSL-Markt nach der Deutsche Telekom AG.
Die rund 330 WLAN-Hotspots wurden bereits im Juli diesen Jahres abgeschaltet und der Vertrag mit Hotspot Deutschland wurde beendet. Doch die Kunden zahlen weiterhin für den WLAN-Dienst obwohl dieser nach der Deaktivierung nicht mehr läuft. Eine Pressemitteilung oder Infomail verschickte Hansenet nicht und entschuldigt sich nun bei den Kunden für diese Vorgehensweise.
In nur zwei Tagen sollen betroffenen Kunden nun angeschrieben werden und eine finanzielle Erstattung erhalten. Als Grund für die Abschaltung der WLAN-Hotspots wurde genannt, dass es gegenüber WLAN-Netzen der Konkurrenz nicht groß genug ist und plant derzeit keine weiteren Investitionen in WLAN-Zugänge. Laut Hotspot Deutschland sind von der Deaktivierung des WLAN-Netzes rund 2000 Kunden betroffen.


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