Deutsche Telekom AG zählt 17 Millionen DSL-Anschlüsse
7. Mai 2009
Das Telekommunikationsunternehmen Deutsche Telekom AG hat im ersten Quartal 2009 einen Verlust von 1,12 Milliarden Euro eingefahren und dafür ist das Auslandsgeschäft wegen milliardenschwerer Abschreibungen hauptverantwortlich. Im gleichen Quartal des vergangenen Jahres hatte der Konzern noch einen 0,9 Milliarden Euro schweren Gewinn erzielt. Beim Umsatz verzeichnete der führende deutsche DSL-Anbieter einen Anstieg von 6,2 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro. Aufgrund der wenig erfreulichen Quartalszahlen sollen bei der Systemtechniktochter T-Systems mehr als 3.000 Mitarbeiter ihren Job verlieren.
Das DSL-Geschäft verlief erfolgreich und zählt konzernweit bereits 16,99 Millionen DSL-Anschlüsse davon 10,98 Millionen in Deutschland. Nach Konzernangaben beläuft sich der DSL-Neukundenmarktanteil auf 53 Prozent und sei ein neuer Rekord seit der Markteinführung der Call & Surf Komplettpakete. Auf dem deutschen DSL-Markt ist die Deutsche Telekom AG der dominierende Anbieter. Die Kunden können besonders in den Großstädten bereits mit einer Bandbreite von bis zu 50 Megabit pro Sekunde durch das Internet surfen, weil dort die Breitbandtechnologie VDSL zur Verfügung steht.


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