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Unitymedia landet in der Gewinnzone

22. Mai 2008

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat es im ersten Quartal diesen Jahres in die Gewinnzone geschafft und einen Nettogewinn von 44 Millionen Euro erwirtschaftet. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 70 Millionen Euro eingefahren. Der Verkauf der Anteile am PayTV-Sender Premiere steuerte dabei erheblich zum positiven Geschäftsergebnis bei denn dadurch wurden 42 Millionen Euro eingenommen. Beim Gesamtumsatz wurde ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 218 Millionen Euro auf 280 Millionen Euro verzeichnet.


Das Kabelgeschäft steuert rund 66 Prozent zum Umsatz bei. In den beiden Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen betreibt der Konzern eigene Kabelnetze. Dort nutzen 4,8 Millionen Kunden die Telekommunikations-, und Mutlimedia-Angebote des Unternehmens. Im Geschäftsbereich TriplePlay erhöhte sich die Anzahl der Kunden im Vergleich zum Jahre 2007 mit Stand Ende März diesen Jahres um 71 Prozent auf 1,1 Millionen Breitbandkunden. Der Breitbandzugang per Kabelanschluss ist eine gute Alternative zu DSL-Anschlüssen und bietet bei Unitymedia eine Bandbreite von bis zu 32 Megabit pro Sekunde wodurch die neuen Angebote im Netz wie etwa Video on Demand optimal genutzt werden können.

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